Es war einmal ein Fliegenpilz…

…mit einem grossen Hut

mit vielen weissen Tupfen drauf

die standem ihm so gut…

Die Tage sind spürbar kürzer geworden und auch kühler. Haben wir bis vor kurzem den Schatten gesucht, freue ich mich jetzt auf die warmen Strahlen der Mittagsonne die goldig auf mein Gesicht scheint.

Die Natur hat uns ja schon länger auf den Jahreszeitenwechsel aufmerksam gemacht und hat allmählich die Blätter in bunten gelb und rottönen eingefärbt. Der Wald gibt ja zu dieser Jahreszeit ja wirklich nochmal alles.. so zauberhaft ist es durch den von Sonnenstaheln glitzernden Wald zu laufen…

Dennoch ist die Übergangzeit vom Sommer in den Herbst für mich gartentechnisch   immer etwas wehmütig. Die sommerlichen fröhlichbunten Blumen sind oft noch zu schön um ausgepflanzt zu werden aber mein Auge und die herbstliche Stimmung sehnt sich schon nach warmen gemütlichen Farben.

Doch irgendwann sind auch die langlebigsten Balkonblütler rüber und endlich können sie mit Heidekraut, Moos und ganz besonderen Pilze ersetzt werden.

Das schöne an dieser Dekoration: sie ist nicht nur hübsch sondern auch pflegeleicht, wandelbar und trotzt klirrender Kälte, Schnee und Strum.

So macht ihr die Betonfliegenpilze:

1-2kg Kreativ Beton, Wasser und Öl

Plastikhalbkugel in verschiedenen Grössen und Holzstecken in verschiedenen Längen

Messbecher, Anrührschüssel und Umrührstab

Rote Keramikfarbe für Aussen geeignet, weisser Acrylstift auch für den Aussenbereich geeignet

Mit dem Messbecher den Beton mit dem Wasser in der Rührschüssel nach Anleitung anrühren. In der Zwischenzeit die Plastikhalbkugeln mit etwas Samenöl ausstreichen.

Den angerührten Beton nun in die Schalen geben und pro Schale einen Holzstab geben, der Beton zieht relative schnell (5-10 Minuten) an bis dahin sollte der Stab gestützt werden. Ich habbe die Halbschalen an eine Wand gestellt und die Stäbe an die Wand angelehnt.

Nach maximal 1-2 Tagen könne die Betonpilze aus den Schalen gelöst werden und mit den Farben in Fliegenpilzoptik bemalt werden… natürlich können aus den frechen Fliegenpilze auch dezente Steinpilze werden.

Mooshalbkugel:

Für die Moos(halb)kugeln benötigt ihr:

Moos, Beeren und Früchte (wie Hagebutten, Pfaffenhütchen und ähnliches)

Styroporkugel oder Halbkugeln

Stecknadeln aus dem Gartenbedarf

Das Moos auf der Styropor(halb)kugel mit den Nadeln feststecken und gänzlich damit verkleiden. Anschliessend mit den Beeren und den Früchten dekorieren.

Die (Halb)Kugeln werden dann in die leeren Planztöpfe geben. Ideal ist es wenn die mit Moos überzogene Kugel etwas grösser ist als der Pflanztopf und so im Topf leicht klemmt (dann kann er bei Wind nicht wegfliegen).

Auch schön ist ein dekorativer Kranz um die Moosgestecke zu geben.

In der Weihnachtszeit können die Beeren mit kleinen Weihnachtskugeln und Lichter erstetzt werden.

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